Gedankenhygiene beginnt im Darm.

Wir pflegen und trainieren unseren Körper, vergessen jedoch dasselbe mit unserem Geist zu tun. Gedankenhygiene beginnt in unserem Darm und nicht im Hirn, so wie viele vermuten werden. Unser Darm mit Charme lenkt also unsere Gedanken, unser Fühlen und unser Handeln.

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Tausende Arten von Bakterien können ganz natürlich die Oberfläche unseres Darms besiedeln. Wir benennen sie Darmflora, wie eine bunte Blumenwiese, weil da nicht nur Bakterien sind, sondern auch, unter anderem sinnvolle Pilze und Viren. Ein schöner blumiger Fachbegriff, finde ich.

Was ist ein Mikrobiom?

Als Mikrobiom bezeichnet man die Gesamtheit aller Mikroorganismen (z.B. Bakterien oder Viren), die den Menschen, insbesondere den Darmtrakt, oder andere Lebewesen besiedeln. Das Mikrobiom besteht aber hauptsächlich aus Bakterien. Diese winzigen Lebewesen bilden eine komplexe Gemeinschaft, die in enger Wechselwirkung mit dem menschlichen Körper, somit auch unserem Gehirn, steht. Ungleichgewicht im Mikrobiom können zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, darunter Fettleibigkeit, Allergien und sogar und ganz besonderes psychische Störungen, Auffälligkeiten und Erkrankungen.

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, dass der Darm als zweites Gehirn betrachtet werden kann. Der Darm und das Gehirn sind über die Darm-Hirn-Achse eng miteinander verbunden.

Als Darm-Hirn-Achse wird die Verbindung von Darm und Gehirn bezeichnet. Hauptkommunikationskanal ist hier der Vagusnerv. Er ist quasi die Autobahn, die die beiden Organe miteinander verbindet. Darm und Hirn verständigen sich über verschiedene Botenstoffe.

Wie verändern wir nun unser Mikrobiom positiv?

Durch eine möglichst naturnahe ausgewogene, individuell abgestimmte oder intuitive Ernährung sorgen wir für Gesundheit und Ausgeglichenheit.

Probiotika sind Medikamente die von Pharmafirmen oder Nahrungsmittelhersteller für eine gesunde Darmflora beworben werden.

Durch Probiotika oder eine bestimmte Ernährung kann also eine gezielte Beeinflussung des Mikrobioms stattfinden, was sich direkt auf unser Hirn auswirkt.

Du bist was du isst, daher beachte: „Wähle weise was du zu dir nimmst!“

Fazit: Für eine nachhaltige Gedankenhygiene genügt es nicht, nur an der Oberfläche unseres Denkens anzusetzen. Vielmehr lohnt sich ein ganzheitlicher Blick auf unseren Körper, insbesondere auf unsere Ernährung und das empfindliche Gleichgewicht unseres Mikrobioms im Darm. Denn zwischen Bauch und Gehirn besteht eine enge, oft unterschätzte Verbindung: Was wir zu uns nehmen, beeinflusst nicht nur unsere körperliche Gesundheit, sondern auch unsere Stimmung, unser Stressniveau und die Art, wie wir denken. Indem wir unser Mikrobiom gezielt unterstützen und gleichzeitig bewusster mit unseren Gedanken umgehen, schaffen wir die Grundlage dafür, aus negativen Denkmustern auszusteigen. So kann das Gedankenkarussell allmählich an Tempo verlieren – bis wir wieder mehr Klarheit, innere Ruhe und mentale Stabilität gewinnen.


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